Die Echinacea

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Die schönste aller Heilpflanzen

 

Den ganzen Sommer über blüht diese besondere Pflanze. Die Echinacea kann bis zu 1,2 m hoch wachsen und ihre spitzen, lanzettförmige Blätter tragen 12 bis 15 rosarote, blassrosa oder weiße Blütenköpfe mit goldgelbem Mittelkegel. Die auch als Roter Sonnenhut bezeichnete Heilpflanze sieht besonders hübsch aus und zieht nicht nur Bienen, Hummeln und Co. in ihren Bann, sondern auch die Menschen: Bereits die Ureinwohner Nordamerikas – woher das Korbblütengewächs ursprünglich stammt – verwendeten sie zur Behandlung von Wunden, Schlangenbissen, Zahnschmerzen und als Desinfektionsmittel. Nicht zuletzt bestätigen auch moderne Studien ihre Wirksamkeit als antivirales Heilmittel.

 

Die kann was!

 

Wofür genau ist die Echinacea nun aber gut? Wann und vor allem wie verwendet man sie?

 

Die Wirkung von Echinacea

 

Die Echinacea … 

  • … wirkt antiviral.
  • … stärkt die Immunabwehr des Körpers und kann somit unterstützend bei Erkältungen, Grippe, Nasennebenhöhlenentzündungen und chronischen Beschwerden wie Drüsenfieber oder postviraler Erschöpfung eingesetzt werden.
  • … wirkt entzündungshemmend.
  • … regt die Produktion weißer Blutkörperchen an, die wiederum Infektionen bekämpfen.
  • … kann äußerlich zum Beispiel auch bei schlecht heilenden Wunden, Furunkeln und Wundrose verwendet werden.
  • … wirkt pilzhemmend

 

Verwendung und Einnahme von Echinacea

 

Der Sonnenhut wird hierzulande oft als Zierpflanze verwendet, dabei ist er durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ein Must-have in der Hausapotheke! Es sind vor allem die Wurzeln der Pflanze, die die Wirkstoffe Inulin, Polysaccharide, Harz, Pflanzensterole, Fettsäuren und ätherisches Öl enthalten, aber auch die Blütenköpfe werden verarbeitet. Eine Tinktur bietet beispielsweise die volle Kraft der Echinacea in Tropfenform. Die frisch geernteten Wurzeln und Blüten der Pflanze werden dabei in Alkohol und Wasser angesetzt. 

 

 

  • Bei unserer Echinacea Propolis Tinktur  kommt zusätzlich auch noch die Kraft der Propolis dazu. Nehmen Sie zur Nahrungsergänzung zwei Mal täglich 12 Tropfen ein und verwenden Sie die Tinktur nicht länger als über einen Zeitraum von 14 Tagen – es soll lediglich ein Reiz gesetzt werden.Tipp: Machen Sie bereits bei den ersten Krankheitsanzeichen eine Kur über zwei Wochen. Eine solche Kur können Sie zwei oder auch 3 Mal im Jahr durchführen. Achtung: Nicht bei Fieber einnehmen! Außerdem sollte zwischen der einen und der nächsten Kur mindestens 3–4 Wochen Abstand liegen! 

 

  • Die Echinacea Tinktur ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet – es gilt diese Regel zur Einnahme: pro Lebensjahr ein Tropfen der Tinktur (Vierjährige bekommen also 1 Mal täglich vier Tropfen, Fünfjährige fünf Tropfen usw.).

 

  • Sie können die frisch abgekochten Wurzeln auch als Salbe verwenden oder direkt auf offene Wunden und Schnitte legen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Wunde vorher sorgfältig desinfiziert wurde.

 

  • Die heilenden Inhaltsstoffe der Pflanze können Sie genauso in Form eines Presssaftes einnehmen – dabei sollten stets die frisch geernteten Pflanzenteile verwendet werden. Auch Tee ist möglich, sofern die Pflanzen noch frisch sind. In getrockneter Form geht die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe hingegen verloren!

 

Nebenwirkungen sind bei den empfohlenen Dosierungen grundsätzlich nicht zu befürchten, jedoch kann die Pflanze bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Menschen mit Autoimmun- oder Systemerkrankungen sowie Schwangere sollten von einer Einnahme der Echinacea absehen. 

 

Quellenangabe: Apotheker M. Pahlow, „Das große Buch der Heilpflanzen“