Lärche: Wirkung und Verwendungsmöglichkeiten

Kräuterwissen

Lärche: Wirkung und Verwendungsmöglichkeiten

Die Lärche, die Einzigartige! 

 

Sie ist auf jeden Fall die Farbenfrohe unter den Nadelbäumen: Im Frühling besticht die Lärche mit hellgrünen, frischen Nadeln und im Herbst taucht sie den Wald wie ein Laubbaum in ein goldenes Farbenkleid, um dann im Winter ihre Nadeln abzuwerfen - eine besondere Eigenschaft, die wohl ziemlich bekannt ist.

Besonders ist sie vor allem auch deswegen, weil sie  herausragende Eigenschaften besitzt - und das wissen nur die Allerwenigsten!

Doch was für eine Art Pflanze ist die Lärche eigentlich genau und was gibt ihr diese wohltuenden Kräfte?

 

Der geheime Tausendsassa

Die Lärche (Larix decidua) gehört zu den Kieferngewächsen und besitzt das härteste Holz unter den Nadelbäumen. Ursprünglich wuchs die Lärche als Gebirgsbaum auch noch in 2.400 Metern Höhe, mittlerweile wird sie europaweit auch abseits der Berge großflächig angebaut. Bis zu 40 Meter hoch kann sie in den Himmel ragen! Ihr betörender Duft lässt sich als harzig und sanft beschreiben. 

Es ist ihre Rinde und es sind die jungen Sprosse, das Harz und vor allem aber ihre Nadeln, die für medizinische Zwecke genutzt werden. Lärchenöl nimmt nämlich ganz vielseitige  positive Einflüsse auf Körper und Geist. Die Lärche wirkt:

  • stimmungsaufhellend, bringt Gefühlsschwankungen wieder ins Lot und wird somit bei Stress oder sogar Burn-out eingesetzt.
  • besonders bei Grippe und Erkältungen antibakteriell und schleimlösend, kann aber auch bei Bronchitis und Lungenentzündung unterstützend angewendet werden

Schon im Mittelalter wurde Lärchenharz bei Wunden, zur Schmerzlinderung oder Desinfektion und bei Lungenproblemen angewandt; auch die psychisch stärkende und energetisierende Wirkung war damals schon bekannt. Gegen Zahnfleischbluten wurden Harzkügelchen gekaut und innerlich verwendet wurde das Harz bei Lungenproblemen.

Heute wird das Lärchenöl bei uns in Südtirol hergestellt. Bergila besitzt dafür eine eigene Latschenölbrennerei: Für die Gewinnung des 100% reinen Öls werden vor allem die Zweige und Nadeln destilliert. Ob frische Zweige mit den noch anhängenden Nadeln oder nur noch die Zweige destilliert werden, beeinflusst die inhaltliche Zusammensetzung und Duftqualität.

Oktober ist Erntemonat! Die Ausbeute ist allerdings gering: 500 Kilo werden benötigt, um ein Liter Öl zu gewinnen.

Das Bergila-Lärchenöl kann aufgrund der oben genannten Eigenschaften folgendermaßen angewandt werden:

  • Zum Inhalieren: Bei verschleimten Bronchien oder entzündeten Atemwegen kann die Lärche festsitzenden Schleim lösen. Auf 2 Liter kochendes Wasser 2 Tropfen ätherisches Lärchenöl geben. 
  • Als Massageöl “Lärche- Körperöl”: Auf 100 ml pflanzliches Öl (z.B. Mandelöl) ca. 5-10 Tropfen ätherisches Öl mischen.
  • In der Duftlampe: In die Duftlampe ca. 2-5 Tropfen ins Wasser geben. Das ätherische Öl der Lärche verbessert die Luftqualität. 
  • Als Badezusatz: Als Badezusatz ca. 3 Tropfen mit 50 ml Sahne, Milch oder Salz (als Emulgator) verrühren und in die Badewanne geben.
  • Als Saunaaufguss: Ca. 5-10 Tropfen auf die Eisbälle geben oder mit einem Liter Aufgusswasser verrühren.
  • Als Naturaroma für Lebensmittel: 2-3 Tropfen zum Aromatisieren von 100 g Lebensmittel (z.B. Lärchenbutter)

 

Hier geht’s zum Lärchenöl

 

 


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