Die Kraft der Tees

Kräuterwissen

Die Kraft der Tees

Es war einmal ...


Lassen Sie uns heute mal mit einer Geschichte beginnen:
Es ist schon einige tausend Jahre her, als einer chinesischen Legende zufolge der Tee als Aufgussgetränk entdeckt wurde. Kaiser Shen Nung (2.737 v. Chr.) soll aus hygienischen Gründen sein Trinkwasser immer abgekocht haben. Eines Tages setzte er sich während eines Jagdausfluges unter einen Teebaum und bereitete sich dort sein Wasser zu. Als der Wind einige Teeblätter ins heiße Wasser wehte, färbten sie es golden und verliehen ihm ein wunderbares Aroma, welches dem Kaiser sehr zusagte.“

Ob es nun diesem Zufall zu verdanken ist, dass Tee heute zu den beliebtesten Getränken gehört, oder ob es sich nur um eine Geschichte über den ersten Tee der Welt handelt, sei dahingestellt. Fakt ist: 

Tee ist eines der vielfältigsten und gesündesten Nahrungsmittel überhaupt! Je nach Inhalt, Zusammensetzung und Zubereitung kann er müde oder wach machen, die Verdauung anregen oder beruhigen, Schmerzen lindern und: das Immunsystem stärken!

 

Aber: Was ist Tee überhaupt? 

 

Tee ist ein heißes Aufgussgetränk, das aus unterschiedlichen Pflanzenteilen (Wurzeln, Blättern, Knospen, Blüten) zubereitet wird. Als Tee werden eigentlich nur jene Aufgussgetränke bezeichnet, die aus der Teepflanze selbst zubereitet werden. Alle anderen Sorten, wie z. B. Früchte- oder Kräutertees gehören eigentlich zur Kategorie „Aufguss“; sie werden im Allgemeingebrauch aber trotzdem als „Tee“ bezeichnet.

 

Kräutertees als „Starkmacher“

 

Die Phytotherapie ist eine der ältesten naturheilkundlichen Therapien und beschäftigt sich mit der Wirkung von Pflanzenstoffen auf den Menschen. Kräutertees nehmen in der Phytotherapie einen besonderen Stellenwert ein – sie eignen sich schon seit jeher als bewährte Hausmittel bei unterschiedlichsten Beschwerden. 

Gerade in Zeiten wie diesen ist die Stärkung der Immunabwehr unabdingbar – und Kräutertees können Sie hierbei hervorragend unterstützen. Vorweggenommen: Achten Sie beim Kauf von Kräutertees immer auf höchste Qualität – Bergila garantiert einen biologischen Anbau der Kräuter, eine Ernte zum balsamischen Zeitpunkt und eine sorgfältige händische Weiterverarbeitung. 

 

Tee

 

Welche Tees eignen sich aber besonders gut zur Stärkung der körpereigenen Abwehr und welche wirken antibiotisch und antiviral? 

 

Thymiantee


Thymian gehört zu den wichtigsten antiseptischen und antiviralen Kräutern– denn sein ätherisches Öl hemmt das Wachstum von Viren und Bakterien. Daher ist Thymiantee mit seinem aromatisch-milden Geschmack ein Top-Starkmacher!

 

Salbeitee

 

Der Salbeitee erfreut sich im Allgemeinen durch seinen eigenwilligen, bitteren Geschmack nicht allzu großer Beliebtheit, umso mehr überzeugen seine vielseitigen, heilenden Eigenschaften als Entzündungshemmer, Schweißhemmer und Krampflöser – und v. a. seine desinfizierende Wirkung ist unbestritten. Süßen Sie doch Ihren Tee mit Honig, Agavendicksaft oder ähnlichem. Der Tee schmeckt dann gleich bekömmlicher.

 

Energy Tee

Die Mischung des Energy Tees aus Melisse, Himbeerblättern, Sonnenblumenblüten und Holunderblüten sorgt dafür, dass der Körper in einem gesunden Gleichgewicht bleibt und wirkt bei verschiedenen viralen Grippe-Infekten immunstärkend. Holunder besitzt eine Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen.

 

Bergsteigertee

Der Bergsteigertee ist eine erfrischende Kräutermischung aus Taubnessel, Himbeerblättern, Goldmelisse, Apfelminze und Holunderblüten. Er schmeckt süß und erfrischend zugleich und macht v. a. durch die Holunderblüten stark – und die Abwehr fit! Tipp: Probieren Sie den Tee doch einmal kalt mit Eiswürfeln und einem Spritzer Zitronensaft! 

 

Kamillentee

Der mild-blumige Kamillentee ist einer der beliebtesten und ältesten Heilkräutertees. Das ätherische Öl der Kamillenblüten wirkt nicht nur entzündungshemmend, krampflösend und beruhigend, sondern auch antibakteriell und antimykotisch! Tipp: Kamille sollte sich in jeder Hausapotheke befinden. 




Optimale Zubereitung der Bergila Kräutertees


Die Kräuter mit 90° heißem Wasser übergießen. Für eine Tasse benötigen Sie einen Teelöffel lose Kräuter. Den Tee je nach Anleitung ziehen lassen. Je länger ein Tee zieht, desto mehr kommen die Bitterstoffe zum Vorschein und desto mehr Farbe entwickelt der Aufguss. Damit sich die ätherischen Öle der Kräuter nicht verflüchtigen, den Tee abgedeckt ziehen lassen.





Quellenangabe:


https://www.lebensmittellexikon.de

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/heilkraeutertee-ia.html

 

Dieser Blog und die darin enthaltenen Rezepte und Anwendungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Die Informationen wurden sorgfältig recherchiert und stammen von Fachleuten sowie anderen Quellen und Büchern. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Für therapeutische Anwendungen konsultieren Sie bitte ihren Arzt.

 


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