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Salben selbst herstellen

Die Auswahl in Apotheken, Supermärkten und Drogerien ist riesig, die Zutatenliste auf den Tiegeln eine never-ending-Story. Die meisten Inhaltsstoffe von herkömmlichen Salben sind oft überflüssig und haben auf unserer Haut nichts verloren. Wichtig zu wissen ist jedoch, was sie genau enthalten. Denn die homogenen Mischungen, die die Haut mit der notwendigen Feuchtigkeit und verschiedenen Wirkstoffen versorgen, tragen sehr wohl aktiv zur Wundheilung oder zur Regeneration bei. Einige Salben dringen mit ihren Wirkstoffen auch ganz gezielt ins Gewebe oder den Blutkreislauf ein, wie zum Beispiel ein Brustbalsam. Mit selbstgemachten Salben gehen Sie daher immer auf Nummer sicher! Und dass es gar nicht so schwierig ist, Salben selber herzustellen, zeigen wir Ihnen hier! 🙂

Das Beste für Ihre Haut

Die Grundlage einer jeden Salbe? Pflanzliche Fette oder Öle! Am besten nur hochwertige und naturbelassene Bio-Rohstoffe verwenden! Olivenöl, Mandel- oder Jojobaöl, Kakao- oder Sheabutter, Kokosfett und Bienenwachs eignen sich besonders gut, da sie hitzebeständiger sind als manch andere Öle. Am besten lassen Sie sich auch genau darüber aufklären, welche Fette mit ihren Eigenschaften wie auf welchen Hauttyp reagieren – denn sie allein beinhalten schon eigene Wirkstoffe. In Kombination mit ebenso hochwertigen ätherischen Ölen intensiviert sich der Effekt der Salbe und sie erhält einen angenehmen Duft. Natürlich eignen sich auch selbstgemachte Tinkturen und Ölauszüge und Sie ersparen sich damit einen Arbeitsschritt! Möchten Sie lieber frische Kräuter und Pflanzen für Ihre Salbe verwenden, achten Sie beim Pflücken darauf, dass am Sammelort nicht gespritzt wird oder Hunde dort ihr Geschäft verrichten. Lassen Sie die Pflanzen vor der Verarbeitung trocknen – die Restfeuchtigkeit würde sich ungünstig auf die Haltbarkeit der Salbe auswirken!

Step by Step zur Selfmade-Salbe!

Alles, was zur Herstellung einer eigenen Salbe benötigt wird, haben Sie bereits zuhause! Ein Marmeladenglas, ein Holz- oder Glasstäbchen, eine (präzise) Küchenwaage, ein Topf und ein leerer Salbentiegel – das war’s schon!

Und, auch das ist wichtig zu wissen: Je sauberer die Arbeitsutensilien, desto haltbarer ist das fertige Produkt – bis zu einem Jahr kann eine selbstgemachte Salbe verwendet werden.

  1. Zutaten laut Rezept vorbereiten und abwiegen

  2. Das Fett oder das Wachs im Wasserbad vorsichtig erwärmen, schmelzen lassen und mit einem Holz- oder Glasstäbchen umrühren  – um zu verhindern, dass sich die chemische Struktur der Fette verändert, reichen 65 Grad Celsius übrigens vollkommen aus.

  3. Wenn die Zutaten geschmolzen sind, die ätherischen Öle, Tinkturen und etwaige andere Zutaten dazugeben und gut unterrühren. Ätherische Öle erst ganz zum Schluss einrühren, da sie sich sonst verflüchtigen.

  4. Um die Konsistenz der Salbe zu testen, einige Tropfen auf einen Löffel geben und abkühlen lassen. Daraus kann man erkennen welche Konsistenz die Salbe dann haben wird. Sollte die Salbe zu fest sein, dann geben Sie noch etwas Öl hinzu. Sollte sie zu weich sein, dann geben Sie hingegen noch etwas Wachs hinzu. Wiederholen Sie den Test bis Sie die gewünschte Konsistenz erreichen.

  5. Die fertige Salbe in noch flüssig-warmen Zustand in einen desinfizierten Salbentiegel füllen, erkalten lassen. Beschriften nicht vergessen: Abfülldatum und Rezept sollten immer vermerkt sein! 🙂

Es gibt eine Vielzahl an Rezepten für selbstgemachte Salben. Hier ein Super-Allrounder für Ihre Erste-Hilfe-Apotheke zuhause:

Ringelblumen

Tipps zur Aufbewahrung und Haltbarkeit

  1. Lagern Sie Ihre Salben dunkel und bei einer konstanten Temperatur am besten bei 18-20° Grad.

  2. Füllen Sie Ihre Salben lieber in mehrere kleinere Tiegel, als in einen großen – so ist immer nur eine kleine Menge in Gebrauch, die auch wahrscheinlicher aufgebraucht wird.

  3. Vitamin E ist eine unbedenkliche, natürliche Form der Konservierung. 2 ml pro 100 ml Öl reicht für eine längere Haltbarkeit schon aus. Aber auch ätherische Öle konservieren auf natürliche Weise.

Und falls doch die Zeit fehlt …

Eine Alternative zum Selbermachen der Salben sind natürlich auch unsere Bergila-Salben. 🙂 Egal ob Ringelblume-KamilleWacholderArnika-LatscheThymian oder Propolis: Unsere Zutaten sind zu 100 % biologisch und werden von Hand schonend verarbeitet.

Was genau steckt in den Bergila-Salben?

Auch wir führen selbstverständlich die Zutaten vollständig an und das – so geben es der Gesetzgeber und die INCI („Interna­tional Nomenclature of Cosmetic Ingredients”), also das Interna­tionale Verzeichnis der Fach­begriffe für kosmetische Inhalts­stoffe, vor –  vereinheitlicht in Englisch und Latein, weil die Menschen beides über Sprachgrenzen hinaus verstehen können. Dabei werden für Pflanzennamen ausschließlich lateinische Begriffe verwendet.
Der Inhaltsstoff, der im Produkt am meisten enthalten ist, muss übrigens ganz vorne stehen – die Bestandteile sind nach ihrer Konzentration in absteigender Reihenfolge anzugeben.

Wir lüften gerne das „Geheimnis“, was die Inhaltsstoffe unserer Salben anbelangt! Als Beispiel stellen wir Ihnen hier die Zutatenliste der Ringelblumen-Kamillen-Salbe vor:

helianthus annuus seed oil = Sonnenblumenöl
sesamum indicum oil = Sesamöl
cera alba = Bienenwachs
cocos nucifera oil = Kokosöl
simmondsia chinensis seed oil = Jojobaöl
butyrospermum parkii butter = Sheabutter
olea europaea fruit oil = Olivenöl
glyceryl rosinate = Harzsäure pflanzlicher Herkunft (für die Geschmeidigkeit)
olea europaea oil unsaponifiables = Olivenöl, unverseifbarer Anteil (für die Geschmeidigkeit)
calendula officinalis extract = Auszug aus der Ringelblume
chamomilla recutita flower extract = Extrakt aus der echten Kamille
chamomilla recutita oil = ätherisches Öl der echten Kamille
rosa canina fruit oil = Hagebuttenkernöl
persea gratissima oil = Avocadoöl
limonene = natürlicher Bestandteil der ätherischen Öle

Auch wenn es auf den ersten Blick ein wenig kompliziert erscheint: Alle Bergila-Inhaltsstoffe stammen direkt aus der Natur – und sind ebenso mit viel Liebe angerührt. 🙂