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Natürliche Entgiftung mit Löwenzahn und Mariendistel

Frühling bedeutet immer auch Neubeginn. Die Natur erblüht, das Gemüt auch – und irgendwie packt einen die Lust, sich Gutes zu tun. Dabei ist eine Entgiftungskur für den Körper genau das, was der Frühlingsputz für die Wohnung ist: eine Befreiung von altem Ballast. Wir stellen Ihnen zwei Wildkräuter und ein Produkt vor, die wie gemacht dafür sind!

Der Löwenzahn – taraxacum officinalis

Für manch einen ist er (zu Unrecht) ein Unkraut, für uns ist er hingegen eines unserer Lieblingsheilkräuter. Der Löwenzahn heißt so, weil seine grünen Blätter den Zähnen eines Löwen gleichen – er wird aber auch gerne „Ginseng des Westens“ genannt. Seine Blätter wachsen zwischen März und November aus dem Boden und bilden anschließend einen langen grünen Stängel, der zwischen April und Mai die allseits bekannte gelbe Blüte trägt. Wenn diese verblüht, bildet sie aus lauter kleinen Pollen die bei Kindern so beliebte Pusteblume.

So wirkt der Löwenzahn

Durch die enthaltenen Bitter- und Gerbstoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe wirkt der Löwenzahn:

  • verdauungsfördernd,
  • gallensaft- und harntreibend,
  • leber- und stoffwechselanregend,
  • allgemein stärkend
  • und steigert die Magensaftsekretion.

Diese Eigenschaften sorgen zudem dafür, dass der Stoffwechsel angekurbelt wird, was den Löwenzahn zum idealen Wildkraut für eine Entgiftungskur macht. Er wird in der Volksheilkunde auch bei Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen, Harnwegsinfekten und Appetitlosigkeit eingesetzt. Die Wurzeln, Blätter und Blüten des Löwenzahns sind essbar und können als Frühlings- oder Wildkräutersalat, als Tee, aber auch in Form von Honig eingenommen werden. Außerdem eignen sich sowohl Blätter als auch Blüten wunderbar als Zugabe für einen leckeren Smoothie – und um die Wirkung noch zu verstärken, können 15 Tropfen unserer Löwenzahn-Mariendistel-Tinktur hinzugefügt werden. Hier haben wir verschiedene Rezepte mit Löwenzahn für Sie gesammelt! In unserem Shop finden Sie zudem die Löwenzahn-Mariendistel-Tinktur, zu der Sie weiter unten noch mehr erfahren.

 

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Die Mariendistel – Silybum marianum

Sie gehört zu den am meisten erforschten Heilpflanzen: die Mariendistel. Die Pflanze mit ihren dornigen, in Rosetten angeordneten Blättern, dem filzigen Stängel und der pinken, gezackten und kugelförmigen Blüte, hat wohl jeder schon mal am Waldesrand entdeckt – auch sie gehört zu den Korbblütlern.

Ihren Namen hat die Mariendistel von den weißen Flecken auf ihren Blättern: Früher ging man davon aus, dass diese von der Milch der Jungfrau Maria stammten – man deutete sie auch als Zeichen dafür, dass die Pflanze die Milchbildung bei stillenden Frauen anregen sollte. Im englischsprachigen Raum wird sie auch heute noch als „milk thistle“ (Milchdistel) bezeichnet. Je nach Verwendungszweck können sowohl die Wurzel als auch die Blätter, die Blüte und sogar die Frucht der Mariendistel geerntet werden.

So wirkt die Mariendistel

Die Mariendistel hat antioxidative Eigenschaften und regt die körpereigene Antioxidantien-Bildung an. Sie wirkt:

  • zellschützend,
  • antihepatotoxisch (neutralisiert Lebergifte),
  • leberschützend und -regenerierend,
  • verdauungsfördernd,
  • antimykotisch (wirkt gegen Pilze),
  • cholesterinsenkend und
  • gallenflussfördernd.

Der enthaltene Sekundäre Pflanzenstoff Silymarin verfügt vor allem über außerordentlich leberschützende Eigenschaften, weshalb die Mariendistel optimal als Entgiftungsmittel im Frühling dient. Silymarin erhöht die Regenerationsfähigkeit von Hepatozyten und ermöglicht zudem eine schnellere Regeneration eingetretener Leberschäden.

Die Wurzel, Blätter, Samen, Früchte und Blüten der Mariendistel können als Tee verwendet werden – das Silymarin ist allerdings nicht wasserlöslich, weshalb es in Teeform nur bedingt wirkt. In Form einer Tinktur kann dies hingegen umgangen werden, da die Wirkstoffe dabei in Alkohol gelöst werden.

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Detox-Produkte von Bergila

Die Löwenzahn-Mariendistel-Tinktur hilft Ihrem Körper dabei, wieder in Schwung zu kommen. Die enthaltenen Kräuter wirken harntreibend und regen so den Stoffwechsel an. 15 Tropfen zweimal am Tag fern von den Mahlzeiten und verdünnt mit Wasser einnehmen. Achtung: Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet!

Achten Sie unbedingt darauf, während Ihrer Frühjahrskur ausreichend Flüssigkeiten in Form von Wasser und ungesüßten Tees zu sich zu nehmen. Am besten dazu geeignet ist unsere Kräuterteemischung mit Brennnessel, Schachtelhalm und Birkenblättern – alle drei Pflanzen haben stark entwässernde und harntreibende Eigenschaften und sind so die perfekte Begleitung für Ihre Frühjahrskur.

Mit dem Detox-Set erhalten Sie sowohl die Löwenzahn-Mariendistel-Tinktur als auch unseren Entwässerungstee im Doppelpack und zu einem Sparvorteil. Einfach hier klicken und Detox-Set ansehen!

 

Quellen:
„Meine Hausapotheke aus Wildpflanzen“, Karin Greiner
https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Mariendistel.html
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/nahrungsergaenzung/heilpflanzen/mariendistel
https://www.bionorica.de/de/gesundheit/heilpflanzen/loewenzahn/
„Leitfaden Phytotherapie“, Heinz Schilcher, 5. Auflage

Dieser Blog und die darin enthaltenen Rezepte und Anwendungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Die Informationen wurden sorgfältig recherchiert und stammen von Fachleuten sowie anderen Quellen und Büchern. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Für therapeutische Anwendungen konsultieren Sie bitte ihren Arzt.