Frauenkräuter – Männerkräuter

Kräuterwissen

Frauenkräuter – Männerkräuter

Frauenkräuter – Männerkräuter

„Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus” – nun ja, als ganz so arg empfinden wir die kleinen großen Unterschiede der Geschlechter nicht. :) Trotzdem haben beide ihre ganz typischen Problemchen und Wehwehchen, auch wenn man diese nie verallgemeinern kann. Was für den einen gilt, muss auf den anderen nicht unbedingt zutreffen. Beiden Geschlechtern wird – gerade heutzutage – im Alltag einiges abverlangt. Darum haben wir hier die hilfreichsten Kräuter aufgelistet:

 

Helfer für den Mann

Beim „starken Geschlecht“ geht es Lebensstil-technisch oft turbulenter zu, als man(n) es sich wünschen würde – das begünstigt leider auch die Anfälligkeit für kleinere oder sogar ernsthafte Erkrankungen: Prostatabeschwerden, Burnout, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nur einige Beispiele. Umso erfreulicher ist es, dass es einige natürliche Helfer gibt, die den männlichen Organismus vorbeugend unterstützen können. Unsere Top-5-Männerkräuter:

  1. Johanniskraut bringt wieder Licht ins Gemüt. Nimmt man von der Johanniskrauttinktur 20 Tropfen täglich, vertreibt diese durch seine beruhigende, nervenstärkende und stimmungsaufhellende Wirkung Unruhe und Übellaunigkeit. Vorsicht! Johanniskraut sollte nicht vor dem Sonnenbad eingenommen werden – es steigert die Lichtempfindlichkeit der Haut! Außerdem kann es bei Medikamenteneinnahme zu Wechselwirkungen kommen (ärztlichen Rat vor Einnahme einholen). Ähnliche Wirkungsweisen besitzt eine Tasse Tee der Melisse: Sie beruhigt die Nerven und hilft bei Reizbarkeit, Unruhe und Schlafstörungen. Auch Baldriantropfen beruhigt aufgeregte Gemüter: Er wird bei Angstzuständen und Stress, nervösen Herzbeschwerden und Schlafstörungen eingesetzt und wirkt psychisch ausgleichend. Diese Heilpflanze sorgt außerdem für mehr Konzentration und Leistungsfähigkeit.

  2. Das Weidenröschen ist eines der wenigen Kräuter, das bei Prostatabeschwerden indiziert ist, beispielsweise bei Prostatavergrößerung und Prostata-Entzündungen. Auch vorbeugend kann es wunderbar eingenommen werden. Außerdem wirkt das Weidenröschen entzündungshemmend, krampflösend und ist auch bei Problemen der Harnblase das Kraut der Wahl. Dafür eignet sich am besten die Tinktur des Weidenröschens, das im hektischen Alltag in etwas Wasser schnell eingenommen werden kann.

  3. Ähnliche Wirkungen werden der Brennnessel nachgesagt: Ihre Wurzeln helfen bei Prostatabeschwerden, aber auch bei Potenzproblemen, außerdem ist die Brennnessel blutdruck- und cholesterinsenkend. Bekannt ist auch die harntreibende und blutreinigende Wirkung der Brennnessel. Dafür am besten eine Tasse der Entwässerungsmischung täglich für 2-3 Wochen trinken.

  4. Ginkgo: Durch seine durchblutungsfördernden Eigenschaften können v.a. die Wurzeln des Baumes bei erektiler Dysfunktion und niedriger Libido eingesetzt werden. Er fördert auch die Hirntätigkeit und verbessert somit die Konzentration und Gedächtnisfähigkeit. Zudem soll er bei Kopfschmerzen und Migräneattacken sehr gut helfen.

  5. Weißdorn besitzt ein breites Wirkungsspektrum. Die Heilpflanze ist nicht nur wegen ihres positiven Einflusses bei Nervosität, Angst und Stress bekannt, sondern soll vor allem auch die Pumpleistung des Herzens verbessern: die Herzmuskulatur arbeitet kräftiger und in den Herzkranzgefäßen fließt mehr Blut. Damit Weißdorn seine positiven Eigenschaften entfalten kann, sollte man die Tinktur über einen längeren Zeitraum einnehmen. Empfehlenswert sind 6–8 Wochen, Weißdorn kann aber auch länger ohne Probleme angewendet werden.

     

 

Helfer für die Frau

Von der Pubertät bis zur Menopause durchleben Frauen eine ständige hormonelle Herausforderung, dazu kommt die Mehrfachbelastung mit Job, Kindern und Haushalt. Wie gut, dass es für sie eine Vielzahl an Kräutern gibt, die sie in allen Lebenslagen unterstützen! Hier unsere ganz persönliche Auswahl der Top-Frauenkräuter:

  1. Johanniskraut ist auch für Frauen ein gut einsetzbares Heilmittel. In Form einer Tinktur wirkt es aufhellend und wirkt der depressiven Verstimmung entgegen. Auch bei innerer Unruhe und Schlaflosigkeit kann es angewendet werden. Achtung bei Verwendung der Antibabypille: es kann die Wirkung des Verhütungsmittels mindern. Um die Wirkung des Johanniskraut voll nutzen zu können, bedarf es einer längeren Einnahme von mindestens 1–2 Monaten.

  2. Schafgarbe ist ein besonders effektives Hilfsmittel bei starken Menstruationsbeschwerden. Durch ihre Gerbstoffe unterstützt die Schafgarbe bei zu starken Blutungen und wirkt durch ihre ätherischen Öle vor allem entkrampfend! Kurz vor oder ab Beginn bis Ende der Periode täglich zwei Tassen Schafgarbentee oder Frauentrank trinken! Auch ein heißer Tee der Kamille wirkt krampflösend.

  3. Frauenmantel: Er hat seinen Namen nicht von ungefähr! :) Das Kraut hilft von der Pubertät an bei ausbleibenden oder zu starken und langanhaltenden Monatsblutungen. Das Kraut wurde auch früher schon bei unerfülltem Kinderwunsch und zur Vermeidung von Fehlgeburten eingesetzt, sowie bei der Wundheilung und bei der Rückbildung nach Geburten. In den Wechseljahren harmonisiert Frauenmantel und lindert die typischen Beschwerden. Um die Wirkung des Frauenmantels zu nutzen, auch hier wieder täglich 1–2 Tassen der Mischung Frauentrank trinken! Zudem wird er äußerlich zur Straffung und Reinigung der Haut verwendet.

  4. Salbei: Dass Salbei ein Allroundtalent ist, wissen wir schon lange. Besonders  für die Frau hat er eine Reihe an vorteilhaften Eigenschaften vorzuweisen. Mit dem Absud aus Salbeiblättern kann man Waschungen gegen Scheidenpilz durchführen, auch bei anderen Bakterienarten können die enthaltenen antimikrobiellen Wirkstoffe helfen. Salbei hilft in den Wechseljahren auch bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Dafür nimmt man von der Tinktur Lady Plus täglich 20 Tropfen ein. (Übrigens: Die echte Kamille kann bei Scheidenpilzinfektionen und Dammrissen eine gute Helferin sein!) Bekannt ist der Salbei besonders wegen seiner milchflusshemmenden Wirkung, die viele Mütter bei zu hoher Milchproduktion oder beim Abstillen nutzen. 3–4 Tassen Tee sollen für einen „Milchstopp“ bereits genügen.

  5. Rotklee: Das in der Heilpflanze enthaltene Phytoestrogen, das von seinen Eigenschaften dem körpereigenen Östrogen sehr ähnelt, kann bei einem Östrogenmangel – wie er in den Wechseljahren auftritt – die damit verbundenen Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder Schlafstörungen lindern. Auch durch Östrogenmangel verursachten Haar- und Hautproblemen kann man mit Rotklee entgegenwirken. Dafür empfehlen wir täglich von der Tinktur Lady Plus 20 Tropfen mit Wasser einzunehmen.

 

Quellenangabe:

www.kraeuter-verzeichnis.de

„Mein Kräuterbüchlein”, Sigrid Thaler

„Meine Hausapotheke aus Wildpflanzen”, Karin Greiner

 

 

 


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