Von der Pflanze zum Produkt

Kräuterwissen

Von der Pflanze zum Produkt

Kräuteranbau und -verarbeitung


In die Produkte von Bergila kommt nur ein einziger Zusatz: Liebe. Sie unterstützt die Kräuter bereits während ihrer Wachstumsphase und erlaubt es ihnen, zu kraftvoller Schönheit zu erblühen. Das ist wohl das größte Geheimnis, das hinter den Bergila-Produkten steckt! Upps … jetzt ist es wohl keines mehr. Egal, denn in diesem Blogbeitrag wollen wir Ihnen ohnehin Einblick bieten, wie aus einem kleinen Kräuter-Sprössling eines Tages Tee wird. Oder ein ätherisches Öl. Eine Salbe? Ganz egal, denn der Werdegang von der Pflanze zum Produkt ist – im Grunde – immer derselbe hier bei Bergila. 

Der Anbau

Bergilas Kräuter lassen sich zwischen ein- und mehrjährigen unterscheiden. Erstere dürfen sich jeden Frühling über ein neues Beet freuen, denn hier in Pfalzen achtet man auf die Fruchtfolge, um so den Boden zu entlasten und der Pflanze eine Abwechslung im Nährboden zu ermöglichen. Sie werden entweder selbst gezüchtet oder von vertrauenswürdigen Anbietern bezogen. Die mehrjährigen Kräuter hingegen bleiben meistens dort, wo sie auch überwintern, sofern ihnen ihr Plätzchen auch wirklich gut gefällt. Für die Winterruhe werden sie übrigens im Herbst abgeschnitten und dann zugedeckt. Ist die neue Saison gekommen, wachsen Bergilas Pflanzen ganz natürlich. 

Sie werden mit organischem Dünger gedüngt, wie z. B. Rizinusschrot. Brennnesseljauche als Dünger wird selbst hergestellt, Zinnkraut wirkt gegen Mehltau und mit Steinmehl werden Mineralstoffe in den Boden eingearbeitet. Alternativ wachsen im Garten ja viele stark duftende Kräuter, die die Schädlinge abwehren. Auch Marienkäfer und Ohrwürmer helfen dabei, Läuse zu bekämpfen. Blühstreifen werden indes angelegt, um für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten einen Lebensraum zu schaffen.

 

Die Ernte

Geerntet werden Bergilas Kräuter vom Frühling bis in den Herbst hinein – je nach Kraut natürlich. Wurzeln wie Echinacea und Baldrian werden im Frühjahr oder im Herbst ausgegraben, wenn die Kraft der Pflanze am stärksten ist, Blätter wie Spitzwegerich und Melisse werden im Sommer mehrmals geschnitten und Blüten werden bei Sonnenschein sogar täglich gepflückt. Ausschlaggebend bei der Ernte ist außerdem die Tatsache, dass jeder Pflanzenbestandteil seine bevorzugte Erntezeit hat! So werden die Blätter am besten morgens geschnitten, die Blüten mittags und die Wurzeln entweder abends oder aber ganz früh am Morgen. Auf solche Details wird bei der Bergila-Kräuterernte geachtet, um so die höchsten Wirkstoffe aus den Pflanzen herauszuholen. Beinah’ alle Kräuter kommen nach der Ernte in den Trockenschrank und werden dort schonend getrocknet, sodass die Farben gut erhalten bleiben. 

 

Bei der Destillation der Nadelbäume hingegen wird anders vorgegangen: Alle paar Jahre werden die Zuwächse der Latschen und Wacholder auf den Almen geschnitten, damit diese erhalten bleiben – andernfalls würden die Weideflächen mit der Zeit zuwachsen und verschwinden. Bei der Ernte von Zirbelkiefer, Fichte, Weißtanne und Lärche, sammelt Bergila nur noch jene Äste, die bei der Holzschlägerung übrig bleiben. Dabei werden alle Zweige zu Bündeln gebunden und in die Brennerei gebracht. Dort werden sie anschließend gehäckselt und schonend mit Wasserdampf destilliert. Sobald die Zweige geschnitten sind, muss flott gearbeitet werden, sonst entweicht das wertvolle ätherische Öl. Der Ertrag bei einer Tonne Rohware liegt immerhin nur zwischen 1/2 Liter und 4 Litern ätherischem Öl!

 

Je nachdem, welches Produkt aus dem Kraut entstehen soll, gelangt die Ernte anschließend in die Verarbeitung:

 

Die Verarbeitung

Im Sommer herrscht in Pfalzen Hochsaison! Es wird getrocknet, es wird destilliert, es wird geerntet. Es wird abgefüllt und gemischt, etikettiert und gelagert. Und während des gesamten Verarbeitungsprozesses legt Bergila großen Wert auf Nachhaltigkeit: Die fertig destillierten Nadeln werden beispielsweise zur Dampfproduktion verheizt, die Asche wird von Bauern als natürlicher Dünger auf die Wiesen ausgebracht und das warme Wasser der Destillation wird von nahegelegenen Hotels zur Fernwärme genutzt. Das Wasser bezieht Bergila übrigens von eigenen Quellen!

 

Ganz egal, um welchen Schritt auf dem Weg von der Pflanze zum Produkt es sich also handelt: Der Großteil der Arbeit wird bei Bergila von Hand erledigt. Das Aufziehen der Sprösslinge, das Setzen im Garten, das Jäten des Unkrautes, das Ernten, das Mischen, das Abfüllen, das Etikettieren – na gut, hier hilft eine Maschine mit! Aber auch die funktioniert ohne Menschenhilfe nicht :-) – und sogar das Verpacken und Versenden. Und alle Menschen, die bei der Bergila-Familiemitarbeiten, teilen die Liebe zur Natur. Die Faszination! Denn letzten Endes sind sie alle vor allem eines: Botschafter der Natur.

 


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